Jakobsweg

Kamera



>>zur Startseite

Digitale Fotografie



nach oben
nach unten
Eine digitale Kamera kann doch relativ schwer werden, da ein Ladegerät und Ersatzakkus zum Betrieb nötig sind. Speicherkarten sollten genug Platz bieten, mindestens 4 GB. Damit auch große Abzüge schön werden, muss man unbedingt in höchster Auflösung und bester Qualitätseinstellung (meist jpg Fine) fotografieren. Dann sind mit 8 Megapixel Abzüge guter Qualität in Din A4 und manchmal in A3 möglich. Unterwegs ist es in ländlichen Gebieten schwierig, eine Möglichkeit zu finden, die Speicherkarte auszulesen. Für die teure Ausrüstung ist ein Diebstahlrisiko 'zumindest vorhanden'.



Andacht in der Kapelle von Diesenbach etwas abseits vom Pilgerweg. Der fast unhörbare Zentralverschluss der Digitalkamera lässt solche andächtigen Aufnahmen bei vorhandenem Licht gelingen, ohne zu stören.


Aufnahmen auf dieser Webseite



nach oben
nach unten
Sicher stellen sich viele von Ihnen die Frage, wie die Aufnahmen auf dieser Webseite entstanden sind. Hier die Antwort:
Bis Frühsommer 2004 benutzte ich eine Casio QV-4000 Digitalkamera, ab Herbst 2004 die abgebildete Nikon. Den Weg ab Augsburg bin ich einmal mit dem Fahrrad gefahren und ein weiteres Mal mit dem Begleitfahrzeig einer Pilgergruppe. Beide Male hatte ich ein großes Multiblitz-Stativ MA 144 mit veränderter Mittelsäule und Kugelkopf dabei. Es hat sich für Innenaufnahmen sehr bewährt, da man es sehr hoch ausziehen kann und es immernoch stabil bleibt. Außerdem hatte ich eine analoge Spiegelreflexkamera dabei. Nahe an meinem Wohnort in Königsbrunn gelegene Wegabschnitte besuche ich öfter mit der Kamera.

Ich danke allen Kirchengemeinden und Privatpersonen, die mich auf dem Weg beherbergt haben oder behilflich waren, ein Nachtquartier zu finden.

Nikon Coolpix 5000 Digitalkamera
Diese Digitalkamera benutzt ich gerne und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden, auch wenn sie öfter ein wenig Nachbearbeitung benötigen. Sie ist nicht mehr neu erhältlich.



Für die Liebhaber der analogen Fotografie



nach unten
Das brilliante Farbdia, welches man von der Reise mitbringt, hat nichts von seiner Faszination verloren. Jedoch sollte man vorher wissen, welches Labor die Filme hochwertig entwickelt. Negative sind einfacher aber auch sie müssen kratzerfrei entwickelt werden. Wie wäre es eigentlich mit klassischen Fotos in schwarz-weiß?

Eine Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven ist zum Pilgern eigentlich zu schwer und zu groß. Beschränkt man sich auf eine gute, kleine Kleinbildkamera mit hochwertigem, festbrennweitigem Objektiv, erhält man Bilder mit gleicher Qualität, wie sie professionelle Fotografen haben. Die Beschränkung auf eine Brennweite eröffnet paradoxerweise Gestaltungsmöglichkeiten, da man durch den einen gegebenen Blickwinkel intensiver nach geeigneten Motiven Ausschau hält. Außer den bekannten älteren Klassikern wie die Rollei 35 mit Sonnar, oder Minox Kameras gibt es eine ganze Reihe sehr guter Messsucherkameras aus den 70-er Jahren. Einige sind mit hochwertigen, lichtstarken Objektiven ausgestattet und haben ein gut verarbeitetes, stabiles Metallgehäuse. Ihr guter, großer, heller Leuchtrahmensucher hilft beim bewussten Komponieren des Bildes und der leise Zentralverschluss, es unauffällig festzuhalten. Im gewarteten Zustand (Messsucher gereinigt, Lichtdichtungen erneuert) sind sie ausgezeichnete Werkzeuge für kreative Leute unterwegs, die hervorragende Bilder liefern. Leider sind einige nicht genau genug in der Belichtungsmessung für Dias. Infos sind im Internet zu finden.

Eine gute Wahl sind einige 'Edelkompakte' aus den 90-er Jahren z.B. die Leica Minilux mit 40-er Objektiv oder die Rollei AFM 35. Letztere hat ein 38 mm Objektiv, welches ebenfalls zu den schärfsten gehört, die man in einer solchen Kamera bekommen kann.

Kompaktkameras mit Zoom, die nicht zur Edelklasse gehören, werden von anspruchsvollen Fotografen meist abgelehnt. Es gibt aber ein paar brauchbare. Viel wichtiger als ein starkes Tele ist ein guter Weitwinkelbereich, da man mehr aufs Bild bekommt. Das ist vor allem bei Innenräumen und Landschaften ideal. Empfehlenswert ist ein Zoom von 28-90 mm. Mit solchen Kameras sollte man höherempfindliche Negativfilme mit 200 oder besser 400 ASA benutzen, da die kleinen Objektive sehr lichtschwach sind. Große Unterschiede gibt es bei der Qualität der Objektive.

Der kreative Pilger legt vor dem Aufbruch eine neue Batterie in seine Kamera und denkt an eine Ersatzbatterie. Zumindest notiert er sich passende Batterietypen. Empfehlenswert bei Dias ist ein Polarisationsfilter, da damit das Blau des Himmels betont werden kann und die Farben im Foto satter werden. Jedoch sollte man nicht 'überfiltern', denn ein schwarzer Himmel auf dem Foto ist nicht schön.

Belichtete Filme sollte man nach Hause schicken um Gewicht zu sparen und sie nicht unnötig Einflüssen wie Hitze, Schweiß... auszusetzen.



Revue 400 SE Messsucherkamera
Gerne benutzt ich diese reizvolle Messsucherkamera mit sehr scharf abbildendem Objektiv (eigentlich von Minolta). Sie stammt aus den 70-er Jahren und ist unter Kennern bekannt, da sie wunderbare Negative liefert. Der Markenname? - Ist Understatement und Geschichte.


„Fotografieren heißt, mit größter Wachheit das Geschehen zu registrieren und gleichzeitig die Formen, in denen es sich darstellt, zu ordnen, um es zu charakterisieren.”

Henri Cartier-Bresson


„Nachdem ich ein Motiv im Sucher fertig komponiert habe, findet ein Moment besonderer Intensität und Wandlung, ja Meditation statt. Dass ich jetzt durch Drücken des Auslösers noch ein schönes Bild bekomme ist eine geniale Funktion meiner Kamera.”

Ein Gedanke,
als ich auf dem Pilgerweg in der Natur fotografierte

Simon Brixel 

nach oben