Jakobsweg Augsburg - Lindau - Santiago de Compostela

Ultreia! - Weiter nach Santiago



>>zur Startseite

Internationale Beschilderung des Jakobuswegs


nach unten
Der Jakobsweg ist ab Augsburg durchgehend gut beschildert. Ab Lindau passiert er die Schweiz und Frankreich. Im Norden Spaniens verläuft er über ca. 800 km bis Santiago de Compostela, welches von der atlantischen Westküste nur 90 km landeinwärts liegt.

Wichtige Orte in der Schweiz sind Einsiedeln, Fribourg, Lausanne und Genf; in Frankreich Le Puy en Velay mit seiner berühmten Kirche Saint Michèle d'Aiguille auf dem Nadelfelsen, Conques, Moissac, Lectoure und Condom.

Zwei Varianten führen über die Pyrenäen. Die Gebräuchlichere ist, über Saint Jean-Pied-de-Port die 'Route Napoléon' nach Roncesvailles zu gehen. Mindestens genauso interessant ist die Pyrenäen-Querung über den 'Somport-Pass' welcher auf den 'Aragonischen Weg' führt. Dieser besitzt auf der spanischen Seite einige sehr schöne Etappen durch einsame Landschaften.

Skizze Jakobusweg Augsburg-Lindau-Santiago

Die Beschilderung in der Region Bayerisch-Schwaben beginnt schon weit nördlicher in Öttingen im Ries. Sie geht über Donauwörth und Augsburg nach Lindau. Dieser Weg wird als Bayerisch-Schwäbischer Jakobsweg bezeichnet und beschrieben. Betreut wird er von der Regierung von Schwaben und den Kommunen mit ehrenamtlicher Unterstützung von der Jakobuspilgergemeinschaft Augsburg e.V..

Im Norden schließt diese Route an verschiedene beschilderte Jakobswege an. Der wichtigste davon ist der Ostbayerische Jakobsweg von der tschechischen Grenze bei Eschlkam über Regensburg und Eichstätt nach Donauwörth.



Kathedrale von Santiago de Compostela
Unser Ziel: Die Kathedrale von Santiago de Compostela.

Jakobusweg durch die Schweiz


nach oben
nach unten
Anknüpfungspunkt für Pilger, die auf dem beschriebenen Bayerisch-Schwäbischen Jakobusweg in Lindau ankommen, ist Rorschach in der Schweiz. Rorschach liegt am Bodenseeufer, welches der Insel Lindau gegenüber liegt. Von Lindau aus gibt es einen regelmäßigen Fährverkehr dort hin. Pilger können den Ort aber auch zu Fuß am Bodenseeüber entlang über Bregenz erreichen.

In der Schweiz ist der Pilgerweg mit braunen Täfelchen beschildert, welche die Aufschrift „Jakobusweg” tragen und die Richtung anzeigen.

Der Weg teilt sich am Vierwaldstätter See in zwei Varianten, die sich bei Fribourg wieder treffen. Die mehr alpine Route verläuft über Flüeli-Ranft und die 'gemütlichere' über Luzern das Emmental hinaus, wobei auch diese für die Schweizer 'hügelig', für uns aus der Region Augsburg 'bergig' ist.

Wichtige Orte am Weg sind (über Luzern):
St. Gallen, Wattwil, Rapperswil, Einsiedeln, Haggenegg (1414m), Schwyz, Luzern, Freiburg/Fribourg, Moudon, Lausanne und Genf.


Im Internet gibt es viele Informatinen über den Weg z.B.:

Externer Link wird in einem neuen Browserfenster geöffnet.   http://www.jakobsweg.ch/
Seite der Volkswirtschaftskammer Berner Oberland


Weitere Informationen lassen sich leicht mit bekannten Suchmaschinen auffinden. Geeignete Suchbegriffe sind z.B. 'Jakobusweg Schweiz'.


Jakobusweg durch Frankreich


nach oben
nach unten
Ab Genf gibt es einen ca. 300 km langen beschilderten Jakobsweg nach Le Puy en Velay, ein bekannter Jakobspilgerort südlich von Lyon. Le Puy ist der Ausgangspunkt der viel begangenen französischen Route 'Via Podiensis'. Heute ist diese Strecke als Fernwanderweg mit der Bezeichnung GR 65 beschildert und geht bei St. Jean-Pied-de-Port über die Pyrenäen.

Empfehlenswert ist auch, die Pyrenäen über den Somport-Pass zu queren, da dieser sehr schön ist und viel weniger begangen wird.

In Frankreich findet man neben der europäischen Strahlenmuschel Markierungen, die einen weißen und einen roten Balken übereinander angeordnet zeigen. Sie sind oft einfach mit Farbe gepinselt. Sehr praktisch ist, dass 'verbotene' Wege, wie beispielsweise der andere Ast eines Abzweigs mit einem Kreuz 'X' gestrichen sind. So weiß man immer: Hier nicht.



Auch der Münchner Jakobusweg ist mit der europäischen Strahlenmuschel markiert.
Das kleine, blaue Schild zeigt eine abstrahierte Jakobsmuschel. Sie wird gerne in Europa verwendet, um Jakobuswege zu markieren. Auch der Münchner Jakobusweg ist mit ihr markiert.

Jakobusweg in Spanien


nach oben
nach unten
In Spanien findet man mit gelber Farbe gestrichene Pfeile buchstäblich an jeder Ecke, sodass es beinahe unmöglich ist, den Weg zu verlieren. Auch die Spanier markieren 'verbotene' Abzweige ähnlich wie die Franzosen jedoch nicht ganz so konsequent. Ab der französisch-spanischen Grenze setzt sich die französiche Markierung noch mindestens 100 km ins Landesinnere fort.


nach oben