Jakobsweg in Bayerisch Schwaben (Bayern)

Warum über Augsburg?



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Viele Jakobuspatrozinien in Bayerisch-Schwaben, und insbesondere um Augsburg, weisen auf die einst rege Jakobusverehrung hin.

Pilger aus Osteuropa, die an der Donau flussaufwärts zogen, bogen spätestens in Donauwörth nach Augsburg ab, das im Mittelalter ein zentraler Pilger-Sammelpunkt war. Dieser Weg, heute ausgehend von Oettingen, wo der Anschluss an den Fränkischen Jakobsweg ist, wurde zur Beschilderung durch Bayerisch-Schwaben ausgewählt.

Die mittelalterlichen Pilger benutzten die Handelsstraßen der damaligen Zeit. Heute sind diese Wege meist zu Autostraßen ausgebaut und für Pilger ungeeignet. Bei der Wahl des neuen Pilgerweges ließ man sich daher von der Natur leiten und nahm in Kauf, dass dadurch oft nicht der historischen Pilgerroute gefolgt wird. Die angenehmere Route lädt ein zu Naturerfahrung und Kontemplation. Die am Weg liegenden Wallfahrtsorte tragen bei zur Vertiefung des Pilgergedankens.

Karte + Wegbeschreibungen 

Jakobsweg nach Reinhartshofen
Herbstsonne auf dem Jakobsweg nach Reinhartshofen


Heidi Rohrlack 

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