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Jakobsweg Augsburg - Lindau

Oberallgäu 2. Etappe



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Von Wiggensbach nach Buchenberg

auf der aufgelassenen Bahntrasse
Gehzeit ca. 1 ¼ Stunden
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Von der Kirche in Wiggensbach gehen wir gerade in die Sonnenstraße, die uns aus dem Ort führt. Auf dem Rad- und Fußweg, entlang der Straße, erreichen wir über Wendelins und Unterried nach 2,9 km die Kirche von Ermengerst. (Die Wegmarkierung macht in Ermengerst eine kleine Schleife durch das Dorf.)

Im Altarbild fällt unser Blick auf den Hl. Rochus, der als Jakobuspilger dargestellt ist, und häufig in der Verehrung der Gläubigen den Platz des Hl. Jakobus eingenommen hat. 1360 ist diese Kapelle als Filialkirche von Wiggensbach erstmals in einem Abgabeverzeichnis des Bistums Konstanz erwähnt. Vor 1490 wurde sie dann im spätgotischen Stil neu errichtet. 1680/90 wurde sie mit frühbarocken Altären, Kanzel und Gestühl ausgestattet. 1805 kauften Bauern vom Staat die Kapelle für 500 Gulden zurück und bewahrten sie so vor dem Abbruch.

(In Ermengerst trifft der Münchner Jakobusweg, welcher über Kempten kommt, auf den Bayerisch-Schwäbischen Jakobusweg.)

Wir gehen auf der Römerstraße 130 m geradeaus weiter und biegen nun nach rechts in den Fuß- und Radweg, der auf der ehemaligen Trasse der Bahn verläuft. Hier befindet sich eine Jakobus-Informationstafel. Der Wegweiser gibt als Ziel Weitnau an. Sehr angenehm gehen wir auf dem Kiesweg durch den Wald und an der Straße entlang. Lokale entlang der Trasse laden zur Rast ein. Nach 4,4 km erreichen wir den ehemaligen Bahnhof von Buchenberg. Hier biegen wir nach links in die Ortsstraße ein, wenden uns beim Gasthaus Adler nochmals nach links und erreichen nach 800 m die Pfarrkirche St. Magnus

(Die ehemalige Bahntrasse führt von Buchenberg als Rad- und Wanderweg über Schwarzerd, Hellengerst (Wasserscheide Donau/Rhein) bis Weitnau und ist für eilige Pilger oder bei schlechtem Wetter eine geeignete Alternative zum ausgeschilderten Jakobusweg über den Sonneneckgrat.)

Karte Jakobsweg Wiggensbach-Weitnau aus Openstreetmap.org
Karte (c) 2010 OpenStreetMap (und) Beitragende, CC-BY-SA

Von Buchenberg nach Rechtis

ca. 6,7 km

Von der Kirche in Buchenberg gehen wir in östlicher Richtung auf dem Gehsteig der Wirlinger Straße entlang zum Ortsausgang. Kurz vor der Ortsendetafel zweigen wir nach rechts auf einen Kiesweg ab. Als „Waldsträssle”, ist dieser Weg ausgeschildert, den wir bis kurz vor Rechtis begehen. Wir passieren auf diesem Weg etliche Kreuzungen, die gut ausgeschildert sind. Bergauf and bergab führt uns dieser Weg durch den Wirlinger Wald. Wir überqueren nach 4,5 km den Radweg Kempten-Weitnau, der auf der ehemaligen Bahntrasse verläuft, steigen zunächst bergauf und verlassen nach 500 m das „Waldsträssle”, das nach Buchenberg zurückführt, nach links, wie uns der Wegweiser „Rechtis” anzeigt. Nach 60 m überqueren wir die Straße, die nach Osterhofen führt und finden am Straßenrand zwei nette Brotzeittische. Nun geht es auf einem schmalen Pfad zum Bach hinunter, durch ein Viehgatter hindurch (für Fahrrad ungeeignet) über die Wiese bergauf am Zaun entlang, dann schräg nach rechts. Vor uns sehen wir bereits den Kirchturm von Rechtis. Wir gehen um einen freistehenden Baum mit Wegkreuz und Brotzeittisch rechts herum und stoßen auf einen Feldweg, der uns nach Rechtis und zur Kirche führt. Von Buchenberg-Kirche bis Rechtis Kirche 6,7 km.

Der romanische Kirchturm, teilweise geschindelt, ist mit einem gotischen Langhaus verbunden. Innenausstattung barock mit gotischem Taufstein.



Von Rechtis nach Weitnau



Wir gehen an der Kirche von Rechtis entlang Richtung Sonneneckgrat, Wengen. Die Straße führt uns dabei in eine Linkskurve, in der wir einen Brunnen mit fließendem Wasser entdecken. Auf dieser Straße verlassen wir das Dorf und münden in die Ortsverbindungsstraße, die wir nach rechts Richtung Weitnau verfolgen, bis wir Osterhofen erreichen und nach 400 m die Teerstraße nach rechts, bergauf, verlassen. Wir folgen nun den Wegweisern „Sonneneckgrat” (von dem wir eine wunderbare Aussicht ins Tal und in die Berge genießen werden) und „Alttrauchburg”. Wir erreichen den Wald und halten uns bei der Weggabelung links, wie uns der Wegweiser „Alttrauchburg” sagt. Nun geht es romantisch auf schmalem Pfad dem Grat entlang. Wir kommen an der Abzweigung „Engelhirsch” vorbei und bleiben auf dem Grat. Im folgenden Wald wählen wir bei der Weggabelung den linken schmalen Bergpfad, der uns über den Vermessungspunkt in 1106 m Höhe führt. Bergab stoßen wir wieder auf den breiteren Weg. Wir bleiben auf dem Sonneneckgratweg, stoßen dabei wieder auf einen schmalen Waldpfad, geradeaus auf dem Grat geht es weiter Richtung Alttrauchburg bis wir auf dem Grat die Sonneneckgrathütte erreichen. Dieser überdachte Brotzeitplatz auf 1050 m Höhe ist eine ideale Raststätte. Nun geht es nach links in Serpentinen auf einem Waldweg bergab. Nach 2,5 km bringt uns eine Unterführung unter die B12 hindurch. Jetzt biegen wir nach rechts ab. Wir erreichen Weitnau und gehen an der Brauerei Weitnau vorbei zum Maibaum.

Hier steht das historische Amtshaus. Es war einst der Meierhof des Herrn v. Rettenberg. Hier lebte einst Carl Hirnbein.

Über den Bahr- und Brautweg gehen wir zur Kirche und sehen dabei die Ausschilderung des Carl Hirnbeinwegs, dem wir später bis nach Wilhams folgen.

Der Kirchplatz ist neu gestaltet. Am Kirchturm begrüßt uns eine moderne Darstellung des Hl. Christopherus. Der Innenraum der neugotischen Kirche überrascht mit seiner Farbenpracht.

Kirche Ermengerst
Erfrischung am Brunnen in Ermengerst
Brücke in Ermengerst
Kirche in Rechtis
Wietnau Kirche innen
Darstellung des Apostels Jakobus in Weitnau
Andacht in der Kirche in Weitnau
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