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Jakobsweg Augsburg - Lindau

Oberallgäu 3. Etappe



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Von Weitnau nach Wilhams

ca. 5 km
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Von Weitnau bis Wilhams folgt der Jakobusweg der Ausschilderung des Carl Hirnbeinwegs, der Informationstafeln über Wasser, alte Nutztiere, Bienen, Wald, Waldtiere u.a. bereithält.

Karte Jakobsweg Weitnau-Genhofen aus Openstreetmap.org
Karte (c) 2010 OpenStreetMap (und) Beitragende, CC-BY-SA

In Weitnau gehen wir links um die Kirche herum und kommen am Friedhof vorbei. An der Holzhütte mit dem riesigen Schachbrett halten wir uns rechts. Bei der Talstation von zwei Schiliften gehen wir auf dem Kiesweg bergauf. Wir kommen zu einer Verzweigung mit einem Tor am linken Weg. Unser Pfad ist der rechte, der von Sägespänen belegt ist. Er führt über eine Holzbrücke. Auf der anderen Seite des Bachs geht es schließlich weg vom Bach und auf einem eingezäunten Weg einer Wiese entlang. Hier genießen wir einen schönen Blick zurück auf die Kirche von Weitnau. Am Ende der Wiese sehen wir vor uns einen Zaun und einen in die Erde gebauten Betonschacht dahinter. Wir wenden uns kurz steil rechts hoch auf die Teerstraße, die wir nach links verfolgen. Rechter Hand befindet sich ein waagrechter Kletterbaum und ein Zigzag aus Holz. Wir gehen bergauf. Am Parkplatz mit Infotafel und 3 sich verzweigenden Wegen nehmen wir den mittleren, guten Kiesweg leicht bergauf. An der Gabelung halten wir uns rechts und passieren an einem Spielhaus mit Rutsche und Hängebrücke. Wir bleiben auf diesem Weg und gehen bergab bis zu einer Kreuzung, mit einem Haufen großer Steinbrocken, an der wir rechts gehen. Der Weg ist wieder mit Sägemehl bestreut. Er führt an einem Bach entlang, den wir 3 man jeweils auf einem winzigen Holzsteg überqueren. An einem Brotzeitplatz, keine 200 m nach dem letzten Steg verlassen wir den Wald. Auf einem eingezäunten Weg am am Waldrand geht es weiter. Wir verlassen jetzt das Gebiet von Weitnau und betreten das von Missen. Nach 200 m trifft unser Weg auf einen Kiesweg, der um eine Kurve verläuft. Wir gehen rechts durch das Gatter und verfolgen den Kiesweg weiter bis über den Bach. Der Weg verläuft nun links dem Bach und führt an einer Art Spielplatz mit ein paar überdimensionalen Stühlen vorbei. Durch ein Gatter kommen wir wieder in den Wald. Nach etwa 500 m treffen wir auf einen Teerweg, der uns rechts nach Wilhams (5 km von Weitnau entfernt) führt. Wir gehen zur Kapelle.

An der Kapelle mit dem spitzen Turm entdecken wir eine kleine Gedenktafel an der Außenwand, die uns auf Michael Lerpscher aufmerksam macht, der hier 1905 geboren wurde und als Kriegsdienstverweigerer 1940 von den Nazis in Brandenburg-Gorden hingerichtet wurde.

Wenig unterhalb steht das Haus, in dem Carl Hirnbein seinen ersten Limburger machte.


Von Wilhams nach Genhofen

ca. 17 km

Von der Kapelle führt uns ein Fußweg von der Straße nach rechts bergab. Das Wegschild nennt uns 55 Min. Gehzeit nach Aigis. Wir gehen direkt den Teerweg zwischen dem Brunnen und dem Hirn-Haus ins Tal. Nach 700 m erreichen wir die Fahrstraße zwischen Missen und Sibratshofen, der wir nach rechts 400 m folgen. Nun verlassen wir die Straße nach links und gehen über die Stoffelsmühle bergauf bis zu einem sichtbaren Haus auf geteerter Straße, hinter dem Haus geht es rechts auf einem Feldweg in Serpentinen nach Aigis hinauf, 2,2 km von Wilhams entfernt. Wir stoßen auf die Ortsstraße, der wir nach links folgen, der Wegweiser nennt uns 50 Gehminuten nach Geratsried. Nach 30 m erreichen wir die Kapelle von Aigis.

Ihr Vorraum ist geöffnet und gibt den Blick auf das Altarbild frei. Wir erkennen eine Dreifaltigkeitsdarstellung und rechts davon den Hl. Rochus als Jakobspilger, links der Hl. Sebastian. An der linken Seitenwand ist eine gotische Muttergottesstatue zu sehen, die von zwei ebenfalls geschnitzten Mönchen gegrüßt wird.

Wir gehen auf der Dorfstraße 150 m weiter. Hier weist uns die Markierung nach rechts, auf geteertem Weg, an der Abzweigung zum Privatweg vorbei bergauf zu einem gut sichtbaren, freistehenden Ferienhaus. Ein Brunnen und ein Gebetsstock mit Brotzeitbank wirken einladend zum Verweilen. Auf ungeteertem Weg tauchen wir nun in den Wald ein, gehen über eine Lichtung mit einem Holzhaus und erreichen nach 700 m durch ein Viehgatter eine zweite Lichtung. An der Gabelung vor dem hölzernen Stadel gehen wir links hoch. Hier weist uns das Schild vor einem Heustadel vom Weg weg über die Wiese nach links bergauf. Wir gehen 10 m hoch und an der Bank wieder rechts in die ursprüngliche Richtung an einem Viehzaun entlang bis zum Waldrand. Durch ein Viehgatter hindurch erreichen wir einen romantischen, schön angelegten Waldpfad. Auf einer kleinen Brücke überqueren wir einen Bach, der in einer Spalte abwärts fließt. Der Weg ist schmal, geht bergab und durch ein Viehgatter verlassen wir den Wald für ein kurzes Stück. Durch ein weiteres Gatter treten wir wieder in den Wald ein und bleiben auf Niveau. Nach 600 m seit dem Stadel verlassen wir den Wald und erkennen bereits die Häuser von Geratsried. In Geratsried (2,7 km von Aigis entfernt) folgen wir dem Wegweiser nach Trabers. Wir gehen auf der Straße durch Geratsried bis zur hölzernen Kapelle, die verschlossen ist. Ihr gegenüber sehen wir ein Kriegergedächtniskreuz.

Gleich nach der Kapelle wenden wir uns nach rechts bergab. Nach 300 m biegen wir mit dem geteerten Weg scharf nach links ab (keine Muschel in 2008). Im Wald geht es steil bergab bis wir in der Talsohle nach 700 m die Jugetach überqueren. Nun geht es bergauf und nach 100 m erreichen wir die „Rote Heidealpe”, wo uns ein Brunnen, Holztisch und ein Vordach zum Verschnaufen einladen. Weiter geht der Pilgerweg auf einem Feldweg durch eine Schranke, immer noch bergauf über Serpentinen, vorbei an einem Bauernhof mit vielen Solarpaneels und durch ein Gatter geradeaus weiter über einen Parkplatz. Anschließend erreichen wir über einen geteerten Weg nach 1,5 km Trabers (Landkreis Lindau). Auf der Straße geht es weiter bis wir nach weiteren 1,5 km in Mutten sind. Am Ortsende verlassen wir die Straße nach links auf einem Feldweg, wo uns „Zell” als nächster Ort, mit 2,5 km Entfernung angegeben wird. (Bei meinem Tacho sind es dann nur 1,8 km).

(Für eilige Pilger, die Zell nicht besuchen wollen, empfehlen wir auf der Straße weiterzugehen, bis nach 1,2 km, bei der Bahnüberführung der Jakobusweg auf die Straße trifft.)

Nach 800 m bei einem Bachübergang weist uns die Markierung im Wald von dem schönen Wanderweg nach rechts bergab, Richtung Wolfsried und Genhofen zum Bach „Obere Argen”. Wir überqueren diesen und gehen nach rechts, wie uns das Schild „Schwarzbachtal-Zell” weist. Wir treffen auf einen breiten Wanderweg, der uns nach links in das Dorf Zell führt. Der Weg geht an der Kirchenmauer entlang.

Die kleine Kirche weist wunderbare Fresken auf und zeigt auch Spuren der Jakobusverehrung.

Wir verlassen den Ort in nordwestlicher Richtung und sehen die Bahnschienen auf unserer linken Seite. Nach einem knappen Kilometer stoßen wir auf die Fahrstraße und überqueren auf dieser die Bahngeleise.

Gleich in der Linkskurve der Straße verlassen wir diese am zweiten Feldweg nach rechts bergauf am Wegweiser Hopfen, Genhofen. (Weg mit Draht abgesperrt.) Dieser Weg führt an einem einzeln stehenden Hof, „Knepplerhof” vorbei. Nach 200 m münden wir in einen geteerten Weg, den wir nach links bergab verfolgen.

Wer nicht über die Absperrung aus Draht steigen will, kann einfach die Straße 600 m nach der Bahnbrücke weiter gehen bis zur Einmündung und dort 100 m rechts. Man kommt auch so zum Käslädle. Weiter geht es links durch den Reiterhof.

Beim „Käslädele” der Alpsennerei mit Bushaltestelle am Rand von Wolfsried überqueren wir die Straße und gehen durch den 'Reiterhof Wolfsried'. (Die Markierung ist schlecht zu sehen, nur von der gegenüberliegenden Straßenseite.) Auf dem folgenden Feldweg biegen wir gleich bei der nächsten Gabelung nach links ab, gehen an einem Hof vorbei und erreichen den Wald (0,7 km seit dem Reiterhof). Nach dem Wald erreichen wir auf einem geteerten Sträßchen die Fahrstraße. Hier wenden wir uns nach rechts und erreichen auf der Straße Genhofen mit seiner wunderbaren Kirche.

Die Ferienregion Westallgäu (externer Link www.westallgaeu.de) hat eine informative Broschüre externer Link zu .pdf-Dokument KraftquelleAllgaeuJakobusweg.pdf zum Jakobsweg in der Region herausgegeben. Sie beinhaltet Wegbeschreibungen und weist auf Sehenswürdigkeiten und Unterkunftsmöglichkeiten hin.

die Kirche in Weitnau
Pilger unterwegs bei Regen
Brotzeit bei Trabers
Wegmarkierung bei Trabers
Pilger bei Trabers
Allgäu bei Genhofen
Kirche in Genhofen
Das Innere der Kirche in Genhofen
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